6 SCHRITTE, UM PRODUKTIVER ZU ARBEITEN

by - 08:32



Ein verregneter Montag braucht ein paar motivierende Worte, damit die Produktivität angekurbelt wird und die Woche gleich den richtigen Start findet. Als ich damals ganz stolz mein Abitur in der Tasche hatte, war ich mir sicher: jetzt muss ich nie wieder lernen und bin endlich frei. Pustekuchen. Denn dann kam die Ausbildung, und mittlerweile auch mein Journalismus-Studium dazu. Ich bin mir demnach sicher, wir werden immer wieder etwas haben, wofür wir Struktur und einen Plan brauchen, damit sich die Arbeit nicht wie ein unlösbares Rätsel anfühlt. Ich tue mich immer unheimlich schwer damit, einen Anfang zu finden. Leider gehöre ich zu der Sorte Mensch, der Druck braucht, um kreativ zu werden und loslegen zu können. Zwar hat mir das bisher noch nie das Genick gebrochen, allerdings versetzt es mich in eine hyperventilierende gestresste Person, die komplett überfordert ist und allen damit auf die Nerven geht. Aber wie sagt man so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Also lasse ich euch jetzt hier an meinen Tipps teilhaben, die es mir erleichtern, den Überblick zu behalten. Um euch zu helfen, aber auch um sie mir selbst nochmal in Erinnerung zu rufen. Denn am Wochenende muss die Grobgliederung meiner Bachelor-Arbeit stehen. Und momentan sieht mein Word-Dokument noch weiß aus.


SCHRITT 1: AUFGABEN NACH PRIORITÄT SORTIEREN 


Wenn der Aufgaben-Berg steigt und steigt, müssen ganz dringend die Prioritäten geklärt werden. Was muss als erstes fertig sein? Wie sehen meine Deadlines aus? Bevor ich aber meine Aufgaben nach Dringlichkeit priorisiere, finde ich erstmal heraus, was am schnellsten geht und in so kurzer Zeit abgearbeitet werden kann, dass es sich gleich wieder von der Liste streichen lässt. Mir hilft es jedenfalls ungemein, meine zu erledigenden Aufgaben erstmal gelistet vor mir liegen zu haben, bevor ich mit Schritt zwei beginne.


SCHRITT 2: PLANUNG IST ALLES


Wenn ich die Abgabe-Daten genau vor Augen habe, kann die restliche Woche geplant werden. Am Besten notiert man sich zusätzlich zur Prio-Liste nochmal jeden Morgen, was an dem jeweiligen Tag alles zu tun ist, damit man einen Überblick hat und die nächsten 24 Stunden geschickt für sich nutzen kann. Wichtig ist aber, sich die Liste wirklich immer wieder anzuschauen, damit nichts in Vergessenheit gerät. Oft ändert sich die Tagesplanung spontan und die Aufgaben müssen clever umverteilt werden, damit alle Deadlines eingehalten werden können. Zusätzlich zu den täglichen To Dos notiere ich mir auch gerne für jede Aufgabe die einzelnen Schritte, die ich zur Lösung beachten muss. Bei einem Artikel wären das z.B. die einzelnen Keywords, nach denen ich recherchieren will, die Bildauswahl, Bearbeitung, das Texten und letztendlich das Layouten meines Beitrags. Das motiviert mich dahingegend, dass ich obwohl ich die Aufgabe noch nicht erledigt habe, immer wieder einzelne Schritte abhaken kann, und mich gleich viel produktiver fühle.



SCHRITT 3: ROUTINEN EINBAUEN & LOS LEGEN


Zu einem perfekten Start in einen produktiven Tag gehört für mich definitiv eine Morgen-Routine. Wenn die Nacht wieder einmal viel zu kurz war und ich morgens viel zu spät aus dem Bett hüpfe, dann ist Stress vorprogrammiert. Mir hilft es daher morgens frühzeitig aufzustehen, damit ich ganz in Ruhe einen Kaffee trinken kann. Hinterher mache ich sehr gerne ein 30-minütiges Workout und gehe dann entspannt duschen und mache mich zurecht. Ich rede hier allerdings wirklich von einem perfekten Morgen, an dem ich viel Zeit habe. Doch auch wenn es etwas schneller gehen muss helfen mir morgenliche Rituale, die den Körper und Geist auf den kommenden Tag vorbereiten. Danach beginne ich allerdings sofort mit der Arbeit, denn kommt man erstmal in diesen gemütlichen Trott und schlendert so vor sich hin, wird es schwer den richtigen Startpunkt zu finden. Also keine Ausreden mehr, kein Geplänkel auf dem Handy, sondern ran an die Arbeit.


SCHRITT 4: DAS UNLIEBSTE ZUERST


Beim Abarbeiten der To Do Liste setze ich auf: Augen zu und durch. Ich mache meistens zuerst die Dinge, auf die ich am wenigsten Lust habe. Danach ist das Erfolgserlebnis umso größer, wenn ich die Punkte von meiner Liste abhaken kann und immer mehr Dinge drauf stehen, die ich sogar irgendwie ganz gerne mache. Mich stresst es total, wenn ich die ganze Zeit eine lästige Aufgabe im Hinterkopf habe und sie weiter und weiter vor mich herschiebe. Also abhaken, und weiter gehts.




SCHRITT 5: PAUSEN GÖNNEN


Es ist wissenschaftlich belegt, dass regelmäßige Pausen die Konzentration und die Motivation steigern und somit zu besseren Ergebnissen führen. Deshalb sollte man sich spätestens nach 1,5 Stunden eine kurze Pause gönnen. Aber Achtung: Hier ist die Gefahr groß ein Tief zu entwickeln,wenn man es sich zu gemütlich macht. Deshalb gehe ich in den Pausen gerne mit dem Hund raus, mache die Wäsche oder setze mir noch einen Kaffee auf bzw. hole mir einen Snack für zwischendurch. Vor allem wenn man zuhause arbeitet, wie ich das beispielsweise gerade für meine Bachelor-Vorbereitungen tue, dann ist die Versuchung groß, sich mal kurz aufs Bett zu legen. Deshalb versuche ich das unbedingt zu vermeiden, denn oft schaffe ich es da nicht mehr so schnell raus.


SCHRITT 6: POSITIV DENKEN


Unsere Gedanken spielen mit die wichtigste Rolle, wenn es um unsere Produktivität geht. Wenn ich eine Hausarbeit schreiben muss, und mit der Einstellung ran gehe, dass das Thema mir absolut nicht liegt, dann wird mir das die Arbeit umso schwerer machen. Ich versuche also immer erstmal ins Thema zu finden, mir Definitionen durchzulesen oder thematisch bezogene Videos anzuschauen. Es ist wichtig, sich gut mit komplizierten Themen auseinander zu setzen und ein positives Mindset zu behalten. Manchen hilft es auch, wenn sie sich eine Belohnung überlegen, die sie nach Erledigung der Aufgabe gönnen.





Habt ihr noch mehr Tricks, die euch die Arbeit erleichtern?










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1 Kommentare

  1. Toller Post, mir hat es auch geholfen Routinen zu entwickeln und die schlimmsten To Dos zuerst zu erledigen :)

    Alles Liebe,
    Fee

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